Nachdem wir euch die neuen OK-Team-Mitglieder Muriel und Claudia vorgestellt haben, lassen wir nun auch noch die alten Hasen zu Wort kommen. Séverine hat Martin 2016 an einer eher zwielichtigen Blogger-Info-Veranstaltung kennengelernt, wo Blogger für ein Meeting mit Sponsoren auf dem Zürisee mehrere Hundert Franken hätten bezahlen sollen. Aber nicht mit den beiden! Schnell war klar, dass die beiden Blogger etwas verband. Der selbsternannte #Quotenmann und Hutträger aus Überzeugung im Interview:


Martin, was hat Dich daran gereizt, bei der SBF mitzumachen?

Martin: Schon seit vielen Jahren setzte ich mich für faire Bloggerrelations ein, genauso helfe ich immer wieder neuen Bloggern und Podcastern, ihre Ideen zu verwirklichen. Als Séverine mir 2016 von der Idee der SBF erzählt hatte und ich dann den Kongress besuchte, habe ich gleich das Potenzial gesehen. Ab dem zweiten Austragungsjahr durfte ich dann auch bei der Organisation mitwirken.


Wie kamst Du überhaupt zum Bloggen?

Als ich mit dem «Bloggen» begann, nannte man das nicht mal so. Ich habe einfach Textseiten in diesem Internet erstellt. Begonnen hat es aus zwei Gründen: Zum einen hatte ich immer die neuesten Telefone, Walkmans etc., und die Leute um mich herum haben mich immer um Rat gefragt, was sie kaufen sollten. Das wurde mir mit der Zeit zu blöd, weshalb ich begonnen habe, Erfahrungsberichte zu schreiben und diese den Fragenden zur Verfügung zu stellen.

Zum anderen wurde bei mir am Ende meiner Bäcker/Konditor/Confiseur-Ausbildung eine Zöliakie diagnostiziert – auch das zu ganz frühen Zeiten des Internets. Da habe ich begonnen, meine glutenfreien Rezepte direkt online zu posten. Damals aus Faulheit, weil ich nicht immer ein Rezeptbuch mit mir herum schleppen wollte und weil Disketten und CDs einfach ein schlechter Datenträger für so etwas waren. Seither hat sich viel getan und ich habe mir neben den beiden Hauptthemen noch weitere angelacht.


Was gefällt Dir bisher besonders an der Organisation eines Kongresses?

Dass man Bloggern und Podcastern helfen kann, sich weiter zu entwickeln. Ich mag es, neue Inputs zu geben und vor allem aber auch, neue Inputs selber zu bekommen. Ich möchte mit meinen Erfahrungen wachsen.


Wofür machst Du Dich stark bei der Entwicklung der SBF?

Dass es weiter geht, wir jedes Mal ein neues Level erklimmen können und vor allem, alle auch Spass daran haben.


Was wünschst Du Dir von der SBF-Community?

Aktives Rückmelden, Feedback geben und vor allem gemeinsam stark zu sein und das auch zu leben.


Was unterscheidet die SBF von anderen Blogger-Veranstaltungen?

Die SBF ist von Bloggern für Blogger gemacht – nicht industriegetrieben! –, und das gibt uns doch auch einiges mehr an Freiheit.


Bist Du ein Influencer?

Wer ist das schon nicht? Ein jeder in seiner eigenen Community, ob Familie, Verwandtschaft, Verein oder was auch immer. Nur mag ich persönlich den Begriff «Influencer» nicht so wirklich, oder zumindest was die Medien daraus machen.


Welchen Tipp hast Du für Neu-Blogger?

Überlegt euch, was und wie ihr kommunizieren möchtet, bevor ihr euch im grossen «Soll ich es tun und wenn ja, wie?»-Dschungel verirrt.


Zum Schuss: Warum habt ihr das OK-Team ergänzt?

Die Arbeit mit Séverine macht zwar einen Heidenspass, aber da wir beide beruflich sehr stark eingespannt sind, wollten wir uns zur Absicherung Verstärkung holen. Das Thema Weltherrschaft lasse ich jetzt einmal aussen vor.


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